Bachelor Philosophie (bis 2022)
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SE2 0221/U
Emma Braccini
The seminar will be held in a hybrid format following a specific schedule. The first sessions (from October 12 to November 23) will take place online only. Starting on November 30, the sessions will be held in person only.
Die Veranstaltung findet jede Woche statt.
Link zum eLearning-Portal
Angeboten auf: englisch.
Zugehörige Veranstaltung: What Does It Mean to Understand Science?.
BZW A255/U/
Prof. Dr. Markus Tiedemann
Angeboten auf: deutsch.
WIL A221/U
Enno Fischer
HSZ 0101/U
Martin Weichold
Die Veranstaltung wird in zwei Gruppen angeboten; die Teilnehmer:innen werden gebeten, sich für eine der Gruppen zu entscheiden. Die Anmeldung auf OPAL wird ab dem 14. September 2026 um 12:00 Uhr möglich sein.
Abgabe Prüfungsleistungen: 12.03.2027
Erster Termin: 13.10.2026
BEY 0137/U
Gabriel Mehmel
Das Seminar bietet eine Einführung in die Phänomenologie als philosophische Methode und Theorie der Erfahrung. Im Zentrum steht die Frage, wie sich gelebte Erfahrung - insbesondere leibliche, affektive und soziale Erfahrung - philosophisch beschreiben und analysieren lässt. Im ersten Teil des Seminars werden zentrale Begriffe und Themen der phänomenologischen Tradition erarbeitet, inbesondere bei Edmund Husserl, Martin Heidegger und Maurice Merleau-Ponty. Dabei stehen Fragen nach der phänomenologischen Methode, Leiblichkeit und Intersubjektivität im Vordergrund. Der zweite Teil des Seminars widmet sich der Anwendung phänomenologischer Ansätze auf unterschiedliche Formen gelebter Erfahrung. Anhand ausgewählter Texte u.a. von Iris Marion Young, Frantz Fanon, S. Kay Toombs und Matthew Ratcliffe analysieren wir Erfahrungen von Geschlecht, Race, Behinderung und Krankheit. Ziel des Seminars ist es, ein Verständnis zentraler phänomenologischer Konzepte zu entwickeln und deren sozialphilosophisches Potenzial für die Analyse gesellschaftlich situierter Erfahrungen kritisch zu reflektieren.
Zugehörige Veranstaltung: Erfahrung, Körper und Lebenswelt: Einführung in die Phänomenologie .
REC C118/U
SE2 0122/U
HSZ 0004/H
Hilkje Hänel
Die Vorlesung beginnt am 13. Oktober in Präsenz; Raum HSZ 0004/H Bitte melden Sie sich bei OPAL an.
Kein Raum, evtl. siehe Details
Neue:r Dozent:in
Locke, „Versuch über den menschlichen Verstand“ John Locke (1632–1704) ist einer der wichtigsten Vertreter des Empirismus; sein „Versuch über den menschlichen Verstand“ (1689) gehört zu einem der einflussreichsten Werke der neuzeitlichen Philosophie. Im Seminar werden wir schwerpunktmäßig die Erkenntnistheorie in Büchern II und IV seines „Versuchs“ erarbeiten und diskutieren. Zu den Fragen, mit denen wir uns beschäftigen werden, gehören: Was ist die Quelle unseres Wissens über die Welt und unseren eigenen Geist? Was sind die Grenzen unserer Erkenntnis und wie sind sie zu bestimmen? Inwiefern basiert alles Wissen auf sinnlicher Erfahrung? Wie ist es möglich, Gegenständen beobachtungsunabhängige Eigenschaften zuzuschreiben? Wie erhalten wir Vorstellungen von abstrakten oder idealen Gegenständen wie Zahlen bzw. den leeren Raum? Textgrundlage ist Band 1 der Meiner-Ausgabe von Lockes Versuch (Hamburg 2006, hrsg. v. Reinhardt Brandt, übers. v. Carl Winckler, Bd. 1), der zweite Band wird in Auszügen auf OPAL bereitgestellt.
Erster Termin: 20.10.2026
BZW A153/U
PD Dr. Rico Hauswald
Platon, „Gorgias“ Platons Dialog „Gorgias“ verhandelt vordergründig die Bestimmung der Redekunst (Rhetorik) und ihrer Rolle im gesellschaftlichen Leben Athens. In einer Demokratie hat die politische Rede jedoch eine besondere Rolle, um gesellschaftliche Stimmungen zu erzeugen, Konsens oder Dissens herzustellen – in ihr konzentriert sich politische Macht. Auf diesem Wege gelangt Platon zu zentralen Fragen, die auf das politische und tugendhafte Leben insgesamt ausgreifen. Sie betreffen das Verhältnis von Überredung und rationaler Überzeugung, individuellem Lustgewinn und Gemeinwohl sowie Macht und Gerechtigkeit. Diese Themen und ihre Verbindung in einer Lehre von der geordneten Seele machen den „Gorgias“ nicht zuletzt zu einem wichtigen Vorläufer der „Politeia“. Das inhaltliche Hauptziel des Seminars ist es, Platons Gerechtigkeitskonzeption herauszuarbeiten und der ihr zugrundeliegenden Verzahnung politischer, ethischer und metaphysischer Annahmen nachzugehen. Methodisches Ziel ist das Einüben der Techniken des close reading und der rekonstruktiven Argumentanalyse. Textgrundlage des Seminars ist die zweisprachige Reclam-Ausgabe des Dialogs (Leipzig 2011, hrsg. u. übers. v. Michael Erler).
BZW A154/U
Die wissenschaftliche Methode in der frühen Neuzeit Im 17. Jahrhundert vollzieht sich die sogenannte „wissenschaftliche Revolution“: das fast 2000 Jahre lang dominante aristotelische Wissenschaftsideal qualitativer Beobachtung und rekonstruktiver Erklärung wird schrittweise abgelöst durch ein neues Paradigma, das auf mathematische Modellierung und experimentelle Intervention setzt. Diese Entwicklung wurde von der Philosophie sowohl vorangetrieben als auch wissenschaftstheoretisch reflektiert. In ihrem Zuge bildete sich ein neues Weltbild heraus, das heliozentrisch, mechanistisch und materialistisch ausgerichtet war. In diesem Seminar werden wir einige der wirkmächtigsten Stationen dieser „Revolution“ aus der Nähe kennenlernen anhand ausgewählter Texte von Francis Bacon, Galileo Galilei, René Descartes, Thomas Hobbes, Benedikt de Spinoza, Isaac Newton und Emilie Du Châtelet. Das inhaltliche Hauptziel des Seminars ist es, wissenschaftstheoretische Fragen betreffend den Status von Modellen, Idealisierungen, Induktion und Erfahrung kennenzulernen und in ihrer historischen Genese zu verstehen. Das methodische Ziel des Seminars ist es, Texte historisch kontextualisiert zu lesen und argumentativ zu rekonstruieren. Ein Reader wird auf OPAL bereitgestellt.
Erster Termin: 21.10.2026
Erster Termin: 14.10.2026
Kants Theorie des Raumes und der Geometrie „Wie sind synthetische Urteile a priori möglich?“ lautet die Leitfrage von Kants kritischer Philosophie, in ihr bündeln sich weitreichende erkenntnistheoretische und metaphysische Probleme, die Kant mit seiner Lehre eines „transzendentalen Idealismus“ zu überwinden sucht. Die Theorie des Raumes und der Zeit als apriorischer Anschauungsformen spielt dabei bekanntermaßen eine zentrale Rolle. Weniger bekannt ist die zentrale Stellung der Mathematik für Kant, insbesondere der Geometrie: erstens als Fall einer Wissenschaft, innerhalb derer synthetische Urteile a priori möglich sind, und zweitens als mit der Philosophie konkurrierendes Methodenparadigma. Das inhaltliche Hauptziel des Seminars ist es, Kants transzendentalen Idealismus anhand seiner Theorie des Raumes und der Geometrie zu erschließen. Vertiefend werden wir dabei einen Blick auf die konkurrierenden Raumtheorien bei Descartes, Leibniz und Newton werfen und uns mit der Forschungsdebatte zu Kants Theorie der geometrischen Konstruktionsmethode beschäftigen. Kants „Kritik der reinen Vernunft“ in der Ausgabe von Jens Timmermann (Hamburg: Meiner 1998) wird zur Anschaffung empfohlen. Ein Reader wird auf OPAL bereitgestellt.
HSZ 0002/E
BZW A255/U
Jana Stern
Anmeldung ab dem 14.09. um 12 Uhr
Abgabe Prüfungsleistungen: 31.03.2027
BZW A152/U
BZW A253/U
Erster Termin: 15.10.2026
Kein Raum
HSZ E05/U
Roman Heil
Norbert Engemaier
Lange Zeit betrachtete die Philosophie Sprache primär als Abbild der Welt: Von Frege bis zum frühen Wittgenstein stand die Frage im Zentrum, wie Sätze Fakten repräsentieren und wann sie wahr oder falsch sind (Repräsentationalismus). Mit der pragmatischen Wende durch Wittgenstein, Austin und Searle änderte sich der Fokus: Sprache ist nicht nur Beschreibung, sondern Handlung. Wer verspricht, warnt oder tauft, stellt keine Behauptung auf, sondern vollzieht eine Tat (Sprechakttheorie). Heute stellt uns die Künstliche Intelligenz vor ein neues Rätsel: Large Language Models (LLMs) produzieren perfekte sprachliche Oberflächen. Aber können sie auch sprachlich handeln? Die Kernfragen des Seminars: Vom Abbild zum Werkzeug: Kurzer Abriss der Sprachphilosophie vor und nach der pragmatischen Wende. Illokution ohne Bewusstsein: Kann eine KI bzw. ein Sprachmodell Sprechakte ausführen? Oder fehlen hier Absicht (Intention), oder sind andere Gelingensbedingungen untergraben? Wir untersuchen, ob Sprechakttheorien von Austin, Searle und anderen im Zeitalter generativer KI eine Revision benötigen oder ob wir es lediglich mit einer neuen Form bekannter Phänomene zu tun haben.
Dr. Pedro Schmechtig
Erster Termin: 16.10.2026
Dr. Martin Grajner
Vorbesprechung digital am 16. Oktober, 5. Doppelstunde (DS) 14:50 - 16:20 über Zoom. Einladungslink: https://tu-dresden.zoom-x.de/j/63866472389?pwd=bi9ScKRw6GUaaEma7MtvZybkifyheQ.1 Kenncode: zkwx3v9^