Lehramt/Staatsexamen (GY bis 2022)
Wintersemester 2017/2018 Sommersemester 2018 Wintersemester 2018/2019 Sommersemester 2019 Wintersemester 2019/2020 Sommersemester 2020 Wintersemester 2020/2021 Sommersemester 2021 Wintersemester 2021/2022 Sommersemester 2022 Wintersemester 2022/2023 Sommersemester 2023 Wintersemester 2023/2024 Sommersemester 2024 Wintersemester 2024/2025 Sommersemester 2025 Wintersemester 2025/2026 Sommersemester 2026 Wintersemester 2026/2027
SE2 0221/U
Emma Braccini
The seminar will be held in a hybrid format following a specific schedule. The first sessions (from October 12 to November 23) will take place online only. Starting on November 30, the sessions will be held in person only.
Die Veranstaltung findet jede Woche statt.
Link zum eLearning-Portal
Angeboten auf: englisch.
Zugehörige Veranstaltung: What Does It Mean to Understand Science?.
SE2 0201/H
Roman Heil
Angeboten auf: deutsch.
BZW A154/U
Romy Cimander
Die Auswertungsveranstaltung für alle Studierende des Blockpraktikum B im August/September 2026 findet am 02.11.2026 in der 2./3. DS statt. Die Einführungsveranstaltung für Studierende, die im Februar/März 2027 das Praktikum absolvieren, findet am 25.01.2027 in der 2./3. Doppelstunde statt. Über aktuelle Terminänderungen informieren Sie sich bitte im OPAL-Kurs. Eine Teilnahme an allen Kolloquien als Gasthörer*in ist selbstverständlich möglich.
Erster Termin: 02.11.2026
Zugehörige Veranstaltung: Blockpraktikum B .
Die Einführung der Schulpraktischen Übungen Ethik erfolgt einmalig in der 2./3. DS am 26.10.2026. Wir besprechen Organisation und Ablauf der SPÜ sowie Art und Umfang der Prüfungsleistung. Die Betreuung der SPÜ übernehmen dann die Mentor:innen an den Schulen. Nach Abschluss der SPÜ werten wir diese in der 2./3. DS am 01.02.2027 gemeinsam aus.
Erster Termin: 26.10.2026
Zugehörige Veranstaltung: Schulpraktische Übung.
BZW A253/U
Hilkje Hänel
BZW A255/U/
Prof. Dr. Markus Tiedemann
HSZ 0E03/U
Die Informationsveranstaltung findet einmalig am Montag, dem 18.01.2027, in der 4. DS statt und stellt angehenden Lehrkräften vor, welche Möglichkeiten es gibt, im Auslandsschulwesen zu arbeiten.
Erster Termin: 18.01.2027
Zugehörige Veranstaltung: Kolloquium: Wege ins Ausland für Lehrkräfte.
BZW A251/U
Marcell Gerlach
Das Seminar richtet sich an Studierende des Faches Philosophie für das Lehramt am Gymnasium.In dem Seminar werden wir passend zum Lernbereich 3 des sächsischen Lehrplans eine Unterrichtsreihe entwickeln. Im Mittelpunkt steht dabei die Transformation fachphilosophischer Positionen in didaktisch und methodisch durchdachte Unterrichtsstunden. Die Unterrichtsplanung wird sich in Anlehnung an den Lehrplan an drei Themenblöcken orientieren: 1) Probleme der Erkenntnis, 2) Klassische Positionen der Erkenntnistheorie, 3) Ausgewählte Probleme der Erkenntnis in den Wissenschaften. Die einzelnen Sitzungen werden von Arbeitsgruppen vorbereitet und bestehen aus einem theoretischen und einem unterrichtspraktischen Teil. Der erste Teil entspricht einer fachwissenschaftlichen Sachanalyse und zielt auf die Rekonstruktion einer epistemologischen oder wissenschaftsphilosophischen Position ab. Im zweiten Teil der Sitzung führen die Arbeitsgruppen auf der Grundlager der zuvor dargestellten Position eine kurze unterrichtspraktische Übung durch. Achtung: Die erste Sitzung findet am 19.10.2026 statt! Einschreibung möglich ab dem 14.09.2026
Erster Termin: 19.10.2026
In dem Seminar werden wir uns mit verschiedenen kriegsphilosophischen, kulturphilosophischen, anthropologischen und kriegsethischen Positionen auseinandersetzen. Ziel der Veranstaltung ist es, verschiedene Perspektiven auf militärische Konflikte zu berücksichtigen und sich dem „Chamäleon Krieg“ (Clausewitz) über unterschiedliche Disziplinen und Denktraditionen anzunähern. Themen werden u. a. sein: die Lehre vom gerechten Krieg (Thomas von Aquin, Michael Walzer, Jeff McMahan), neue Kriege (Herfried Münkler), Pazifismus (Bertrand Russell, Olaf Müller), Kants Schrift zum ewigen Frieden, der Ukrainekrieg als europäisches Dilemma. Achtung: Die erste Sitzung findet am 19.10.2026 statt! Einschreibung möglich ab dem 14.09.2026
WIL A221/U
Enno Fischer
HSZ 0101/U
Martin Weichold
Die Veranstaltung wird in zwei Gruppen angeboten; die Teilnehmer:innen werden gebeten, sich für eine der Gruppen zu entscheiden. Die Anmeldung auf OPAL wird ab dem 14. September 2026 um 12:00 Uhr möglich sein.
Abgabe Prüfungsleistungen: 12.03.2027
Erster Termin: 13.10.2026
Das Seminar führt in die Grundlagen der Gestaltung von Lehr-Lern-Prozessen im Philosophie- und Ethikunterricht ein. Im Zentrum steht dabei die Vermittlung zwischen fachdidaktischer Theorie und Praxis der Unterrichtsgestaltung. Jede Sitzung besteht aus einem Kurzreferat zu einer fachdidaktischen Position und einer unterrichtspraktischen Übung zu diesem Thema. Das Hauptziel des Seminars besteht darin, die Studierenden an die Planung, Durchführung und Reflexion von Unterricht in den Fächern Philosophie und Ethik heranzuführen. Die Veranstaltung richtet sich an Studierende aller Schulformen. Wir werden uns u. a. mit den folgenden Themen beschäftigen: Neutralität und Wertebildung, Dilemmadiskussion, Gedankenexperimente, Medieneinsatz, moralisches Argumentieren. Einschreibung möglich ab dem 14.09.2026
BEY 0137/U
Gabriel Mehmel
Das Seminar bietet eine Einführung in die Phänomenologie als philosophische Methode und Theorie der Erfahrung. Im Zentrum steht die Frage, wie sich gelebte Erfahrung - insbesondere leibliche, affektive und soziale Erfahrung - philosophisch beschreiben und analysieren lässt. Im ersten Teil des Seminars werden zentrale Begriffe und Themen der phänomenologischen Tradition erarbeitet, inbesondere bei Edmund Husserl, Martin Heidegger und Maurice Merleau-Ponty. Dabei stehen Fragen nach der phänomenologischen Methode, Leiblichkeit und Intersubjektivität im Vordergrund. Der zweite Teil des Seminars widmet sich der Anwendung phänomenologischer Ansätze auf unterschiedliche Formen gelebter Erfahrung. Anhand ausgewählter Texte u.a. von Iris Marion Young, Frantz Fanon, S. Kay Toombs und Matthew Ratcliffe analysieren wir Erfahrungen von Geschlecht, Race, Behinderung und Krankheit. Ziel des Seminars ist es, ein Verständnis zentraler phänomenologischer Konzepte zu entwickeln und deren sozialphilosophisches Potenzial für die Analyse gesellschaftlich situierter Erfahrungen kritisch zu reflektieren.
Zugehörige Veranstaltung: Erfahrung, Körper und Lebenswelt: Einführung in die Phänomenologie .
BZW A153/U
REC C118/U
BZW A255/U
SE2 0122/U
HSZ 0004/H
Die Vorlesung beginnt am 13. Oktober in Präsenz; Raum HSZ 0004/H Bitte melden Sie sich bei OPAL an.
Simone de Beauvoir zählt zu den einflussreichsten Philosoph*innen des 20. Jahrhunderts. Ihr Werk Das andere Geschlecht gilt als zentraler Beitrag zum Existentialismus und zur feministischen Philosophie und prägt bis heute Debatten in der Sozialphilosophie, politischen Philosophie und Moralphilosophie. Im Seminar werden wir zentrale Auszüge aus Das andere Geschlecht gemeinsam lesen und analysieren. Im Mittelpunkt steht Beauvoirs bekannte These, dass man nicht als Frau geboren wird, sondern dazu gemacht wird. Diese These wirft grundlegende Fragen auf, die unsere Diskussionen leiten werden: Was bedeutet es, dass Geschlecht nicht naturgegeben, sondern gesellschaftlich hervorgebracht ist? Welche Rolle spielen gesellschaftliche Verhältnisse in der Konstitution von Geschlecht? Und wie lassen sich diese Verhältnisse philosophisch beschreiben und kritisieren? Als Textproseminar vermittelt das Seminar zugleich grundlegende Fähigkeiten des wissenschaftlichen Arbeitens. Im Zentrum stehen das präzise Lesen philosophischer Texte, die Rekonstruktion von Argumenten sowie die begriffliche Analyse zentraler Konzepte.
Zugehörige Veranstaltung: „Man wird nicht als Frau geboren, man wird dazu gemacht“: Philosophieren mit Simone de Beauvoir.
Kein Raum, evtl. siehe Details
Neue:r Dozent:in
Locke, „Versuch über den menschlichen Verstand“ John Locke (1632–1704) ist einer der wichtigsten Vertreter des Empirismus; sein „Versuch über den menschlichen Verstand“ (1689) gehört zu einem der einflussreichsten Werke der neuzeitlichen Philosophie. Im Seminar werden wir schwerpunktmäßig die Erkenntnistheorie in Büchern II und IV seines „Versuchs“ erarbeiten und diskutieren. Zu den Fragen, mit denen wir uns beschäftigen werden, gehören: Was ist die Quelle unseres Wissens über die Welt und unseren eigenen Geist? Was sind die Grenzen unserer Erkenntnis und wie sind sie zu bestimmen? Inwiefern basiert alles Wissen auf sinnlicher Erfahrung? Wie ist es möglich, Gegenständen beobachtungsunabhängige Eigenschaften zuzuschreiben? Wie erhalten wir Vorstellungen von abstrakten oder idealen Gegenständen wie Zahlen bzw. den leeren Raum? Textgrundlage ist Band 1 der Meiner-Ausgabe von Lockes Versuch (Hamburg 2006, hrsg. v. Reinhardt Brandt, übers. v. Carl Winckler, Bd. 1), der zweite Band wird in Auszügen auf OPAL bereitgestellt.
Erster Termin: 20.10.2026
PD Dr. Rico Hauswald
Antidemokratische und menschenfeindliche Einstellungen begegnen Lehrkräften an allen Schulformen und in den unterschiedlichsten Erscheinungsweisen. Für den Umgang mit entsprechenden Situationen gibt es keine Rezepte oder einfachen Lösungen. Dennoch ist es wichtig, angehende Lehrkräfte auf die hiermit verbundene Herausforderung bestmöglich vorzubereiten. Das Seminar soll hierzu einen Beitrag leisten, indem ein kasuistischer Ansatz verfolgt wird, der die detaillierte Beschreibung konkreter Einzelfälle und deren systematische Analyse in den Mittelpunkt stellt. Im Zentrum steht die Arbeit mit (authentischen oder fiktiven) Fallerzählungen aus dem Schulalltag, in denen diskriminierende, demokratiefeindliche oder menschenfeindliche Überzeugungen zum Ausdruck kommen. Das Seminar wird drei Stufen der Auseinandersetzung mit solchen Fallbeispielen umfassen: 1) Theoretische Aspekte der Fallarbeit; 2) Multiperspektivische Analyse von Fallbeispielen; 3) Entwicklung eigener Fallbeispiele. Ein besonderer Schwerpunkt wird auf der Erstellung eigener Fallerzählungen durch die Studierenden liegen. Da das Seminar an das Freiraumprojekt „Kasuistische Demokratiebildung im Lehramt“ angegliedert ist, an dem verschiedene Fachdidaktiken teilnehmen, ist die Veröffentlichung der im Seminar entwickelten Fälle geplant. Weitere Informationen zum Projekt sind hier zu finden: https://tu-dresden.de/gsw/phil/ikt/religionspaed/forschung/freiraumprojekt-kasuistische-demokratiebildung-im-lehramt Das Seminar richtet sich an fortgeschrittene Lehramtsstudierende aller Schulformen. Bei der Veranstaltung handelt es sich um ein Forschungsseminar mit Werkstattcharakter, das ein hohes Maß an Eigeninitiative und Bereitschaft zu selbständigem Arbeiten bei den Teilnehmenden voraussetzt. Einschreibung möglich ab dem 14.09.2026
Platon, „Gorgias“ Platons Dialog „Gorgias“ verhandelt vordergründig die Bestimmung der Redekunst (Rhetorik) und ihrer Rolle im gesellschaftlichen Leben Athens. In einer Demokratie hat die politische Rede jedoch eine besondere Rolle, um gesellschaftliche Stimmungen zu erzeugen, Konsens oder Dissens herzustellen – in ihr konzentriert sich politische Macht. Auf diesem Wege gelangt Platon zu zentralen Fragen, die auf das politische und tugendhafte Leben insgesamt ausgreifen. Sie betreffen das Verhältnis von Überredung und rationaler Überzeugung, individuellem Lustgewinn und Gemeinwohl sowie Macht und Gerechtigkeit. Diese Themen und ihre Verbindung in einer Lehre von der geordneten Seele machen den „Gorgias“ nicht zuletzt zu einem wichtigen Vorläufer der „Politeia“. Das inhaltliche Hauptziel des Seminars ist es, Platons Gerechtigkeitskonzeption herauszuarbeiten und der ihr zugrundeliegenden Verzahnung politischer, ethischer und metaphysischer Annahmen nachzugehen. Methodisches Ziel ist das Einüben der Techniken des close reading und der rekonstruktiven Argumentanalyse. Textgrundlage des Seminars ist die zweisprachige Reclam-Ausgabe des Dialogs (Leipzig 2011, hrsg. u. übers. v. Michael Erler).
BZW A418/U
Die wissenschaftliche Methode in der frühen Neuzeit Im 17. Jahrhundert vollzieht sich die sogenannte „wissenschaftliche Revolution“: das fast 2000 Jahre lang dominante aristotelische Wissenschaftsideal qualitativer Beobachtung und rekonstruktiver Erklärung wird schrittweise abgelöst durch ein neues Paradigma, das auf mathematische Modellierung und experimentelle Intervention setzt. Diese Entwicklung wurde von der Philosophie sowohl vorangetrieben als auch wissenschaftstheoretisch reflektiert. In ihrem Zuge bildete sich ein neues Weltbild heraus, das heliozentrisch, mechanistisch und materialistisch ausgerichtet war. In diesem Seminar werden wir einige der wirkmächtigsten Stationen dieser „Revolution“ aus der Nähe kennenlernen anhand ausgewählter Texte von Francis Bacon, Galileo Galilei, René Descartes, Thomas Hobbes, Benedikt de Spinoza, Isaac Newton und Emilie Du Châtelet. Das inhaltliche Hauptziel des Seminars ist es, wissenschaftstheoretische Fragen betreffend den Status von Modellen, Idealisierungen, Induktion und Erfahrung kennenzulernen und in ihrer historischen Genese zu verstehen. Das methodische Ziel des Seminars ist es, Texte historisch kontextualisiert zu lesen und argumentativ zu rekonstruieren. Ein Reader wird auf OPAL bereitgestellt.
Erster Termin: 21.10.2026
Erster Termin: 14.10.2026
Kants Theorie des Raumes und der Geometrie „Wie sind synthetische Urteile a priori möglich?“ lautet die Leitfrage von Kants kritischer Philosophie, in ihr bündeln sich weitreichende erkenntnistheoretische und metaphysische Probleme, die Kant mit seiner Lehre eines „transzendentalen Idealismus“ zu überwinden sucht. Die Theorie des Raumes und der Zeit als apriorischer Anschauungsformen spielt dabei bekanntermaßen eine zentrale Rolle. Weniger bekannt ist die zentrale Stellung der Mathematik für Kant, insbesondere der Geometrie: erstens als Fall einer Wissenschaft, innerhalb derer synthetische Urteile a priori möglich sind, und zweitens als mit der Philosophie konkurrierendes Methodenparadigma. Das inhaltliche Hauptziel des Seminars ist es, Kants transzendentalen Idealismus anhand seiner Theorie des Raumes und der Geometrie zu erschließen. Vertiefend werden wir dabei einen Blick auf die konkurrierenden Raumtheorien bei Descartes, Leibniz und Newton werfen und uns mit der Forschungsdebatte zu Kants Theorie der geometrischen Konstruktionsmethode beschäftigen. Kants „Kritik der reinen Vernunft“ in der Ausgabe von Jens Timmermann (Hamburg: Meiner 1998) wird zur Anschaffung empfohlen. Ein Reader wird auf OPAL bereitgestellt.
HSZ 0002/E
Jana Stern
Anmeldung ab dem 14.09. um 12 Uhr
Abgabe Prüfungsleistungen: 31.03.2027
SE2 122/U
Kein Raum
Abgabe Prüfungsleistungen: 15.03.2027
BZW A152/U
Erster Termin: 15.10.2026
Norbert Engemaier
Dieses Seminar führt grundlegend in das wissenschaftliche Arbeiten in der Philosophie ein. Wie liest man philosophische Texte? Was ist ein philosophisches Argument? Wie schreibe ich eigene Texte oder gestalte ich Präsentationen? Wie zitiere ich korrekt? Wie setze ich KI gewinnbringend ein? Was sind Stolperfallen und wie gehe ich z.B. mit Schreibblockaden um? Wie arbeite ich mit anderen Studierenden zusammen? Für die zu erarbeitenden Portfolios können Studierende aus einem Baukasten verschiedene Leistungen auswählen. Als Arbeitsmaterial dienen kürzere Texte aus diversen philosophischen Themenfeldern. Darunter sind: Gettiers Kritik der Wissensdefinition, Markosian zur personalen Identität, Hennings Trolley-Kunde, Frankfurt zu Verantwortung und Freiheit, Kants Friedensschrift, Lewis zu Zeitparadoxa und Sinnott-Armstrong zur Klimaethik.
Abgabe Prüfungsleistungen: 15.09.2026
HSZ E05/U
Lange Zeit betrachtete die Philosophie Sprache primär als Abbild der Welt: Von Frege bis zum frühen Wittgenstein stand die Frage im Zentrum, wie Sätze Fakten repräsentieren und wann sie wahr oder falsch sind (Repräsentationalismus). Mit der pragmatischen Wende durch Wittgenstein, Austin und Searle änderte sich der Fokus: Sprache ist nicht nur Beschreibung, sondern Handlung. Wer verspricht, warnt oder tauft, stellt keine Behauptung auf, sondern vollzieht eine Tat (Sprechakttheorie). Heute stellt uns die Künstliche Intelligenz vor ein neues Rätsel: Large Language Models (LLMs) produzieren perfekte sprachliche Oberflächen. Aber können sie auch sprachlich handeln? Die Kernfragen des Seminars: Vom Abbild zum Werkzeug: Kurzer Abriss der Sprachphilosophie vor und nach der pragmatischen Wende. Illokution ohne Bewusstsein: Kann eine KI bzw. ein Sprachmodell Sprechakte ausführen? Oder fehlen hier Absicht (Intention), oder sind andere Gelingensbedingungen untergraben? Wir untersuchen, ob Sprechakttheorien von Austin, Searle und anderen im Zeitalter generativer KI eine Revision benötigen oder ob wir es lediglich mit einer neuen Form bekannter Phänomene zu tun haben.
HSZ 0201/U
Dr. Pedro Schmechtig
Erster Termin: 16.10.2026
Das Blockseminar besteht aus drei Terminen - Mittwoch, 04.11.2026 1.-7. DS Einführung in das Thema; Vorbereitung der Exkursion - Freitag, 06.11.2026 Exkursion zur philosophischen Lernwerkstatt nach Pommritz - Montag, 09.11.2026 1.-7. DS: Auswertung der Exkursion; Projektarbeit
Zugehörige Veranstaltung: FD 2/3 Blockseminar zum außerschulischen Lernort bei Bautzen, Gruppe 1.
Dr. Martin Grajner
Vorbesprechung digital am 16. Oktober, 5. Doppelstunde (DS) 14:50 - 16:20 über Zoom. Einladungslink: https://tu-dresden.zoom-x.de/j/63866472389?pwd=bi9ScKRw6GUaaEma7MtvZybkifyheQ.1 Kenncode: zkwx3v9^